ARCH+ 208


Erschienen in ARCH+ 208,
Seite(n) 102-105

ARCH+ 208

Projekt: Local Community Area

Von Yamamoto, Riken

Sie basiert auf dem Prinzip flexibler Mietwohneinheiten und großügiger Gemeinschaftseinrichtungen, die das gemeinschaftliche Zusammenleben innerhalb dieser „kommunalen Wohngruppe“ stärken. Die Wohnungspolitik Japans basiert bisher auf dem Eigentumsmodell des Einfamilienhauses. Diese soziale Einheit löst sich jedoch immer stärker auf. Als alternative Form des Wohnens, der Verwaltung und der Gemeinschaft schlagen wir Einheiten in der Größenordnung von ca. 500 Bewohnern vor. Sie bilden eine so genannte Local Community Area und unterliegen folgenden Prämissen: Wohnungen werden nur zur Miete, nicht zum Verkauf angeboten, da Eigentumswohnungen sich schlecht an soziale Veränderungen anpassen lassen. Gemeinschaftsräume werden maximiert, während Räume für den privaten Gebrauch minimiert werden. Die kleinste Wohneinheit heißt ie (japanisch für Haus) und ist in zwei Bereiche unterteilt: mise (japanisch für Laden) und nema (japanisch für Schlafzimmer).

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