ARCH+ 206/207

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Erschienen in ARCH+ 206/207,
Seite(n) 108-109

ARCH+ 206/207

GLOBALISIERUNG/VERSTÄDTERUNG

Von ARCH+

  

Dass das Wirtschaften im globalen Maßstab überkommene Strukturen und lokale Verhältnisse buchstäblich sprengt und dass die Zukunft der Menschheit eine städtische sein wird, ist bekannt. Aber was bedeutet es für die Lebenslagen der Menschen in ihren wechselseitigen länderübergreifenden Abhängigkeiten, für ihre Subsistenz, ihren Stoffwechsel mit der Natur, ihr gesellschaftliches Sein?

Verstädterung und Globalisierung sind die beiden großen Prozesse, die die Gegenwart in ihren räumlichen und sozialen Konturen bestimmen. Beide Prozesse sind kein neues Phänomen, neu ist jedoch das Ausmaß, in dem sie sich gegenseitig bedingen, und die Beschleunigung, die aus ihrem Zusammenwirken resultiert, mit der die Politik nicht Schritt halten konnte – und wohl auch nicht wollte. Der Weg zu einer Weltinnenpolitik, unvermeidlich angesichts der wachsende Asymmetrie der Weltgemeinschaft, kann nur auf dem Boden der realen Verhältnisse beschritten werden.

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