ARCH+ 22: Zur Berufspraxis der Architekten

Die Diskussion um die Bedingungen und Möglichkeiten politischer Arbeit von Architekten ist in jüngster Zeit in eine neue Phase getreten: die Architekten haben begonnen, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Vorerst sehr wenige Architekten haben aus der Veränderung ihrer beruflichen Situation subjektiv die Konsequenzen gezogen, welche individualistische Auswege oder berufsständische Reaktion hinter sich lassen: sie organisieren sich als Lohnarbeiter, nicht als Architekten. Daneben ist freilich nach wie vor die Hoffnung aktuell, politisches oder soziales Engagement - individuell oder als Team - durch die Berufstätigkeit des Architekten selber verwirklichen zu können. Quelle solchen Engagements ist kaum die Umwälzung der Arbeitsbedingungen, sondern die Veränderungen im Aufgabenbereich der Architekten, die aus dem, was gemeinhin „Krise der Stadt" genannt wird, folgen. ...

 

Inhaltsverzeichnis

Thema

1-7

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Editorial: Zur Berufspraxis der Architekten

8-19

Baukrise 73/74 - Entwicklungstendenzen im Wohnungsbau und die Rede von der Verbesserung der Lebensqualität

20-26

Lohnabhängigkeit statt Partnerschaft: Auswirkungen der Baukrise auf Löhne und Arbeitsbedingungen der Berliner Architektur- und Ingenieurbüros

27-29

Konflikt um die Betriebsratsbildung in einem Berliner Büro

30-40

Gedanken zur Geschichte des Architektenberufs

41-53

Planung als Beruf?

54-63

Der Sozialplan nach StBauFG - Eine kritische Untersuchung aus dem Vergleich mit dem Sozialplan bei Unternehmenssanierung nach BetrVG

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