ARCH+ 142

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Erschienen in ARCH+ 142,
Seite(n) 62-67

ARCH+ 142

Ein virtueller Wald – Schule

Von Soler, Francis

Daher sah das Projekt zunächst eine Wiederaufforstung des ehemals vorhandenen Waldes innerhalb der fließenden Grundstücksgrenzen vor. Eine mit klaren, geometrischen Linien definierte Lichtung war für die Mitte des leicht abfallenden Terrains geplant. Die schmale, rechteckige, sich den geschwungenen Höhenlinien durch Terrassen anpassende Rasenfläche sollte den Hintergrund bilden: Elf Gebäude sollten wie zum Bauwerk gewordene Höhenlinien die spezifische Identität dieser Landschaft durch die Architektur definieren. Der Rest ergäbe sich als logische Konsequenz: Die flexiblen Gebäudefragmente sind, je nach Raumprogramm, in ihrer Länge variabel und können nach Bedarf beliebig durch Modulelemente verlängert oder verkürzt werden. Sie ragen zum Teil in den Wald hinein oder reichen nicht einmal entfernt an ihn heran. Im allgemeinen folgen die Baukörper einer Geländelinie und sind jeweils ebenerdig über die höher gelegene Terrasse erreichbar oder über Treppen von der tiefer gelegenen Ebene aus, auf die sich der Pfahlbau stützt. …

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