ARCH+ 142

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Erschienen in ARCH+ 142,
Seite(n) 32-39

ARCH+ 142

Mit allen Sinnen spüren – Jaques Herzog im Gespräch mit Sabine Kraft und Christian Kühn

Von Herzog, Jacques /  Kraft, Sabine /  Kühn, Christian

ARCH+: Heft 129/130 war ein Herzog & de Meuron-Heft. Wir haben es "Minimalismus und Ornament" genannt - eine bewußte Irritation. Jeffrey Kipnis kritisiert in El Croquis ganz massiv die Verwendung des Begiffs "Ornament" und entwickelt statt dessen eine Art Theorie des Kosmetischen. Seid Ihr damit richtig getroffen - oder nehmt Ihr es als negativ wahr?

Herzog: Im Deutschen hat Kosmetik einen sehr negativen Beigeschmack. Wenn man unsere Arbeit als Kosmetik im herkömmlichen Sprachgebrauch versteht, ist das sicher nicht richtig. Aber er behandelt das Kosmetische fast wie eine eigene Kunstrichtung: Danach zielt der kosmetische Minimalismus nicht mehr auf die unmittelbare Präsenz des Objektes, sondern ist nur noch Wirkung. In diesem Spiel mit der Haut hat der Körper die Tendenz zu verschwinden, sich zu dematerialisieren...

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