ARCH+ 213


Erschienen in ARCH+ 213,
Seite(n) 18-19

ARCH+ 213

Plastikstrudel im Meer – ein Erbe für Jahrhunderte

Von Zimmermann, Stefan

Noch vor einem halben Jahrhundert war die Verschmutzung der Meere größtenteils harmlos: Treibgut, wie z.B. Holz, das verrottete, Seile, die sich zersetzten, Glas, das irgendwann sank. Heute besteht mehr als ein Drittel des Mülls in den Weltmeeren aus Kunststoffen. In den 1950er Jahren setzte erstmals der massenhafte Gebrauch von Kunststoff im Alltag ein. Das Material ist kostengünstig, leicht und flexibel. Im Transportwesen bringt es aufgrund des geringen Eigengewichts deutliche Kosteneinsparungen. Die Erzeugung von neuem Kunststoff ist so günstig, dass es sich nicht lohnt, das Material in großem Maßstab wieder zu verwenden. Da ein Großteil des Mülls in die Meere gelangt, wandeln sich diese langsam in eine schwimmende Kunststoffdeponie. Vor allem die lange Haltbarkeit sorgt dafür, dass sich immer mehr Plastikmüll ansammelt. …

SSS Siedle Dornbracht Euroboden
Feedback erwünscht!