ARCH+ 211/212

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Erschienen in ARCH+ 211/212,
Seite(n) 183-184

ARCH+ 211/212

Auf der Suche nach dem "Orient"

Von Karr, Susanne

Im Jahre 1911 unternahm der damals 23-jährige Charles Edouard Jeanneret, der später als Le Corbusier bekannt werden sollte, eine „Grand Tour“. Die klassische Route für die „Grand Tour“, wie sie sich seit dem 17. Jahrhundert etabliert hat, verlief von Nord nach Süd, zu den Stätten der Antike. Corbusier jedoch hatte eine unorthodoxe Route gewählt und reiste von Berlin über Prag, Wien, Budapest, Belgrad, Bukarest nach Istanbul und Athen, um zuletzt über Pompeji, Neapel, Rom und Florenz ins heimatliche La Chaux-de-Fonds zurückzukehren. Für ihn ging es in erster Linie um Architekturstudien, um die Besichtigung berühmter Monumente. Er war auf der Suche nach einer Definition für Architektur. Zudem konnte eine solche Bildungsreise für einen angehenden Architekten als Praktikum verstanden werden.

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