ARCH+ 208


Erschienen in ARCH+ 208,
Seite(n) 126-127

ARCH+ 208

Das Ende des „anthropischen Prinzips“

Von Ishigami, Junya /  Ngo, Anh-Linh

Angesichts der gegenwärtigen Krisen wächst das Unbehagen an der dualistischen Denkweise der Moderne. Einer der ersten, der sich der Überwindung dieses Dualismus zwischen Natur und Kultur, zwischen Mensch und Welt, zwischen Subjekt und Objekt verschrieben hat, ist der französische Soziologe Bruno Latour, dessen Gesellschaftsmodell menschliche wie auch nichtmenschliche Wesen vereint. Auch die Kunst hat sich auf der diesjährigen Documenta des Themas angenommen und fordert ein Ende des Anthropozentrismus.

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