ARCH+ 208

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Erschienen in ARCH+ 208,
Seite(n) 80-81

ARCH+ 208

Studien: Gallery S, Tree-Ness House, Tree-Ness City

Von Hirata, Akihisa

Gallery S (Studie) Mit dem Prinzip der Faltung will Hirata die Architektur vom reinen Aneinanderreihen und Stapeln von Funktionen wegführen und flie­ßende, scheinbar natürlich gewachsene Raum­kompositionen erschaffen, die das Gebäude und seine Nutzer mit der Umwelt interagieren lassen. Das Projekt Gallery S besteht aus einer kontinuierlich gefalteten Fläche, die ein fortlaufendes und zugleich flexibles Volumen bildet, in dem sich galerie, Café und Wohn­ bereich ganz selbstverständlich integrieren. Das Prinzip der Oberflächenmaximierung dient der generierung eines Raumkontinuums, das lebendig wird, indem es sich der Mensch zu eigen macht. Tree-Ness House (Studie) Tree­ness City Mit dem Entwurf einer baumartigen Stadt (tree-ness city) vollzieht Hirata einen weiteren Maßstabssprung: Das Gebäude wird zur Stadt. Der städtische Raum wird jedoch nicht nur in die Höhe gestapelt, sondern gewinnt in den Zwischenräumen eine natürliche, nicht eindeutige Ord­nung. Die baumartige Struktur steht für eine vielschichtige Stadt, deren Räume ineinander verschwimmen und deren klare Grenzen aufgelöst sind.

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