ARCH+ 146

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Erschienen in ARCH+ 146,
Seite(n) 84-86

ARCH+ 146

La trahison des clercs (und anderer moderner Mummenschanz)

Von Kwinter, Sanford

Heutzutage ist es nicht selten, daß Theoretiker Entwürfe vorlegen oder Architekten scharfsinnige Konzepte, Argumente und Texte beisteuern. Beide Bereiche, oft getrennt, dienen sich heute mit derartigem Eifer einander an, daß sie die tiefgreifenden Verluste nicht wahrzunehmen scheinen, denen sie das Feld bereiten. Denn hinter dem derzeitigen Liebesmahl verbirgt sich eine traurige, vielleicht sogar häßliche Kehrseite, die weithin Gegenstand aggressiver Gleichgültigkeit geworden ist, weil wir nahezu ausnahmslos in ihre Interessen verstrickt sind. Ebenso wie manche Volkswirte heute mit guten Gründen davor warnen, daß die aktuellen Wachstumsraten sich nicht dauerhaft aufrechterhalten lassen, daß die öffentlichen Vermögenswerte überbewertet werden und die Kursentwicklungen der Märkte nicht nur optimistisch beurteilt werden sollten, solche Warnungen aber offenbar ungestraft überhört, wenn nicht verachtet werden, so hat auch die Architektur die langfristigen Ziele außerhalb ihrer selbst so gut wie aufgegeben, die ihre Zukunft, ihre Seele und ihre Ideen im Innersten ausgemacht hatten. Alle treiben's wie toll auf dieser Party, aber wer wird sie hinterher sicher nach Hause fahren?

Natürlich leben wir nicht in einer Zeit der Ernüchterung und bescheidener Ansprüche; ich als Autor bilde da keineswegs eine Ausnahme. Ich habe mich als Apologet architektonischer Untiefen betätigt, auch als nicht gerade gemäßigter Vorkämpfer für unbehauste und kopflose Konzepte anderer Leute. Niemals aber habe ich mich zum Apologeten jenes ganz speziellen Typus neokonservativen Fundamentalismus' machen lassen, der in den letzten zehn Jahren über die institutionellen, kulturellen und akademischen Milieus hereingebrochen ist und der nun wie Hausschwamm außer Kontrolle auch unser Metier befallen hat. Die derzeitige Berauschung an den magischen Dämpfen des Neokapitalismus – sie drückt sich vornehmlich aus im Lobpreis der Marktkräfte und ihrer numinosen, doch nie nachgewiesenen Wirkungsmacht und Intelligenz – hat der zeitgenössischen Kultur, Gesellschaft und Medienlandschaft derart den Kopf verdreht, daß selbst unsere Intellektuellen, sofern man sie überhaupt noch so nennen darf, noch nicht einmal die vage Möglichkeit in Betracht zu ziehen in der Lage sind, etwas Beunruhigendes könnte sich ereignet haben. Und doch hat sich die Architektur, einst arme Verwandte der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer, heute zu einem Tummelplatz populärer Debattierkunst gemausert wie allenfalls noch die Theorie des Unternehmensmanagements oder der Software- Entwicklung. All das heißt aber nicht mehr und nicht weniger, als daß diese Bereiche sich in Substanz wie Ausdruck verstörend weit angeglichen haben. Allgemein bekannt ist, daß Architekten es nur selten für nötig befunden haben, ihren Status als Huren der Patronage zu verbergen (Schamlosigkeit ist vielleicht der beste Weg, erniedrigende Unterwürfigkeit zu verschleiern, weil sich dadurch ein Gewöhnungseffekt einstellt); doch wird heute mit neuem (allerdings nicht gewandeltem) Ethos versucht, diese Haltung zu einem radikalen und erstmals auch systematischen Programm zu verallgemeinern. Wie eine sagenhafte Springflut brandet auf der Binnenseite tiefländischer Deiche eine neue Bewegung empor – diesmal holländischer Machart, wie weiland die italienische, japanische, spanische und schweizerische, die ihr vorausgegangen sind – und versucht, uns zugleich zu verführen und hinwegzuschwemmen mit ihrem verkorksten Nebeneinander verspielter Formen und unsentimentaler Bürokraten-Logik. Die bislang vorliegenden Indizien deuten auf einen Werkkatalog von köstlichem Einfallsreichtum, sprühend vor Geist und Charme und auf besondere Weise paradox in seiner Diszipliniertheit, bei gleichzeitig – wie soll man sagen – auffälliger Intelligenz (abhängig davon, was man unter Intelligenz versteht). Was dieses Oeuvre bedeutsam, zwingend und zeitgemäß macht, ist, so die verlockenden Marketingargumente, die natürlich zeitgleich in Umlauf gebracht worden sind,1 der immens verfeinerte und top-aktuelle “Pragmatismus", der an den Tag gelegt wird, ein Merkmal, das es (gemeinsam mit dem solcher “Meister" wie Herzog & de Meuron) zur vielleicht ersten wahrhaft “neuen" Architektur des neo-modernen Zeitalters macht. Bar aller gesellschaftlichen oder physiologischen Intensität – also bar jeder historischen, existentiellen Dichte von Idealen, Träumen oder “umwertenden" Werten – strebt dieses Werk indessen nichts weiter an als schiere “Megamaschinen"-Architektur (um den einst ominösen, nun aber vollends verkommenen Begriff zu verwenden, mit dem Lewis Mumford jenes unübersehbare Repertoire technischer Wissenssysteme und -verfahren bezeichnet wissen wollte, die die moderne, durchrationalisierte Gesellschaft ausmachen). Clever und verspielt, niemals weniger – auch nicht mehr – als kurzweilig und reizvoll (zweifellos eine Funktion des erklärten Verzichts auf jeden Bedeutungsanspruch), stellt sich in dieser Arbeit dennoch eine Architektur der Resignation und Orientierungslosigkeit dar, verkleidet als Aufklärung, eine Architektur geistiger Erschöpfung, die sich als wissenschaftlich ausgibt, als schicke Freiheit von Gefühligsduselei, ja sogar als “Coolness" im technischen Sinne – als jene Ruhe und Gelassenheit, die allein das schnelle Spiel der Beziehungen kontrollieren kann. Doch kann es schlechterdings nichts “Cooles" geben ohne eine magisch verwobene Gegenkraft, d. h. nichts “Kaltes" ohne ein heißes Substrat – in gespanntem Gleichgewicht. Die zentrale These dieser neuen Schule soll angeblich darin liegen, die (globale) Infrastruktur als gestaltende Kraft anzuerkennen; doch der Großteil Koolhaasischer Konzepte, aus denen dieses neue Werk zusammengestoppelt ist, wird in beträchtlichem Maße verwässert und verflacht (wenngleich oftmals zu eleganten Slogans eingedampft wie etwa MVRDVs “Datascapes"), so daß diese Arbeiten am Ende nichts Substantielleres mehr abbilden als blutleere Zahlenkolonnen über Marktverhalten und statistischen Bevölkerungsdruck. Unweigerlich wird hier einem naiven Determinismus Tür und Tor geöffnet, der die ganze Fülle tatsächlicher, ungeordneter sozialer Prozesse und deren unendlich dichte und immer unbeständige psychische, politische, erotische und anthropologische Eigenstrukturen ausklammert. Der “Pragmatismus", wie ihn die neue holländische Schule progagiert, so reich an Möglichkeiten wie arm an gegenwartsbezogenem Ausdruck, ist ein Pragmatismus der übelsten Sorte: Letztlich bleibt wenig mehr als halbver- 84 dauter und verkürzter Koolhaasianismus, zu dem das zwanghafte Bedürfnis des mickrigen Bürokraten sich hinzugesellt, die eigene Impotenz zu rechtfertigen (“Planung ist unmöglich, der Markt regiert!"), indem er oder sie die eigene Wirkungslosigkeit zu einem historischen und ästhetischen Ideal aufbläht. Unter den Händen der neuen niederländischen Architekten wird das dramatisch neue Phänomen verborgener (abstrakter, unsichtbarer) Expertensysteme – also human und social engineering – als konstitutive Gestaltungs-Mächte unserer Zeit zum Triumph des Zynismus, zur aalglatten und oft nurmehr touristischen Spritztour durch eine nur allzu vertraute Medienlandschaft der ‘Dünnfrastruktur' (thinfrastructure).

Handelte es sich hier nur um einen Haufen zweitklassiger Architekten, so stünde eigentlich nichts zu befürchten und man bräuchte dem Ganzen keine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Doch sind diese neuen niederländischen Arbeiten eben vor allem auch faszinierend und gescheit, und, wäre nicht alles so schamlos abgekupfert und lau, sie könnten beinahe glaubhaft als die “neue" Plattform durchgehen, als die sie angepriesen werden. Weil aber beflissenes Nacheifern bei der Verbreitung architektonischer Ideen eine so enorme Rolle spielt, und weil so wenig Intelligenz oder Sachverstand nötig sind, um einfach nur mitzumischen, haben diese Arbeiten samt den hinter ihnen stehenden ausgelaugten Ideen nicht nur weithin Aufmerksamkeit, sondern mittlerweile sogar schon begeisterte Anhänger gefunden. Daß das Material, das Kollegen wie Studenten nun ausschlachten, nicht die echte oder auch nur lebensnahe Vorlage ist, sondern lediglich die mehr oder weniger ernsthafte und denaturierte Kopie eines reicheren, anspruchsvolleren, vieldeutigeren und komplexeren Originals, erhält gerade jetzt besondere Brisanz, da die Herde jener in bedrohlichen Gleichschritt verfallen ist, die sich dem mühelos Erreichbaren an den Hals schmeißen – um den Preis des vollständigen Ausschlusses alles Schwierigen sowie aller historischen Dichte und Einzigartigkeit. Nicht nur schmälert die alles erdrückende Vormachtstellung des OMA-Büros innerhalb der Intellektuellen-Szene Hollands vieles an dieser neuen Arbeit, sondern durch die imitative Armseligkeit dieser Praktiken – teils durch ihre eigene verrohte Brillanz abgeschottet – droht ganz allgemein die Fähigkeit verloren zu gehen, das Ungebrochene und Widerständige, die mehrdeutigeren und instabilen Zeitläufte, wie sie historische Prozesse und materielles Leben prägen, noch zu lesen und zu denken. Erklärte Aufgabe dieser neuen B-Movie- Architektur ist es, bestehende Bedingungen und vorhandenes Wissen (aus dem Finanzteil der Tageszeitungen, offiziellen Berichten und der “Forschung" zusammengeklaubt) zu reflektieren, und sie tun das nur zu gründlich; im Gegensatz zu dem Modell, aus dessen Schoß sie gekrochen sind, fehlt es ihnen jedoch an Komplexität der Vision und an Vorstellungsgabe sowie existentiellem Eigen-Gewicht, um Vorboten zu erkennen und latente Strukturen in die Zukunft hinein zu verlängern, in ein tatsächlich Unbekanntes, von dem sich durchaus herausstellen könnte, daß es völlig anders ist als die Gegenwart. Was mit dieser neuen ‘Hyperstilisierung light' betrieben wird, ist die allmähliche Verdrängung des Qualitativen – des ‘Deliriums von New York' – durch das Quantitative der Maastrichter Erbsenzählerei. Wie es diese teigige ‘Heimlichkeit' (deutsch im Orig.) von MVRDV zum Beispiel schaffen konnte, sich an den kritischen Torhütern in Deutschland und Amerika vorbeizustehlen, ja wie sie es überhaupt vermochte, sich aus dem kleinkarierten niederländischen Lokal- Witz hervorzutun, bleibt ein Rätsel, das zu lösen der Autor sich außerstande sieht. Zunächst auf seiten der Holländer, dann auch beim Rest der Welt scheint die Begegnung mit dem einschüchternd Erhabenen von OMA (ich verwende diese Vokabel hier nur ironisch, und um die irrationale Furcht zu benennen, die OMAs Aktivitäten bei den Kollegen auszulösen scheinen) die Neigung hervorzurufen, sich neurotisch in Masochismus und Burleske zu retten.

Die umfassende Dämlichkeit des MVRDV-Projektes (im Unterschied zur bierernsten Inhaltsleere der abgenutzten Orange-Gruppe 2) ist rein symptomatisch, was sich sogar noch entschuldigen ließe, wäre nur ihre Weltsicht nicht so beschränkt, ihre Gags so zutiefst provinziell und jedwedem Humor und Esprit abhold. Überglücklich damit, öffentlich die zweite Geige zu spielen, den Hahnrei und die Schranze zu geben, hat dieser enorme Talentschuppen jüngst seine geistigen Ressourcen dafür aufgewandt, so etwas wie ein Buch zu produzieren (FARMAX), nur um damit zugleich die peinliche Parade der eigenen intellektuellen und stilistischen Gebrechen vorzulegen, als Teil eines perversen Kniefalls vor einem weiteren Modell (S,M,L,XL), das die Apotheose noch weniger verdient als nötig hätte, mit der die Leute von MVRDV lediglich herumhantieren. Jener größeren Macht, derer sie sich bedient haben, einerseits unterworfen und darüber zugleich ungehalten, bleiben ihre Gesten der Pseudo- Hommage von Anwandlungen eigener Virtuosität nur halbherzig verhüllt und größtenteils auf halbem Wege zu Parodie und Plagiat stecken. Schwer zu sagen, wo all der Humor ins Peinliche umzuschlagen beginnt, jedenfalls bleibt uns Betrachtern nur, den Blick betreten abzuwenden. Zumindest einigen von uns.

Denn es besteht kein Zweifel: Dieses Werk hat in den vergangenen zwölf Monaten breites Interesse gefunden (obgleich ein Gutteil Neugier am Morbiden im Spiel sein mag), und zweifellos sind wir alle dadurch ein wenig ärmer geworden. Während die amerikanische Schule heute unter der Last des naiven Formalismus und Technokratismus zusammenbricht, der ihr bereits seit den Anfängen immer zugesetzt hatte, hat sich eine natürliche Tendenz innerhalb des Systems herausgebildet, ein Bedürfnis nach der Rückkehr zu den Realitäten, und hier insbesondere zu den abstrakten, zu den intellektuellen Tatbeständen des gesellschaftlichen und historischen Daseins. Ich persönlich fühle mich dieser Bewegung zutiefst verbunden und zu einem therapeutischen Durchgang durch die Neo-Moderne, gleichsam als Gegengift, stark hingezogen. Aber Neo-Moderne heißt noch lange nicht zwangsläufig auch gleich Neo-Kapitalismus. Desgleichen brauchen wir auch keineswegs, wie derzeit im aktuellsten Architekturschaffen Europas üblich, schlicht den subtilen, aber überragenden Triumph des vulgären Neo-Liberalismus zu feiern (klassischer Liberalismus = Glaube an die individuelle Freiheit von Zwängen, an Wettbewerb, selbstregulierende Märkte, Goldstandard, mithin der Prototyp des “geldpolitischen Konservativismus"). Die soziale Phantasie hat sich aus der fortgeschrittenen, international ausgerichteten Architektur nahezu verabschiedet, was zeitweise dazu führte, daß man das gelegentliche In-Erscheinung- Treten dieser Phantasie als vernachlässigenswerte Absonderlichkeit, als regionale oder nostalgische Erscheinung abtat – jedenfalls eignet ihr keinesfalls die nötige Hartnäckigkeit, die für das brüderliche Miteinander in der Esperanto- Welt des elektronischen Handels und der Globalisierung unabdingbar scheint. Die wilde Erfindungskraft und Produktivität, der wir in so vielen sozialen und kulturellen Ökonomien begeg- 85 nen, verdeckt die Entstehung und Ausbreitung einer neuen Armut, der Armut des liberalen Pragmatismus.

Wir Architekten sind die Erfinder von Bildern der Freiheit. Jedoch ist gerade die Freiheit seit kurzem korrumpiert: Es geht nicht länger um die gleichsam absolute Freiheit, die Möglichkeiten dessen zu verändern, was da kommen mag, sondern um die relative Freiheit, kurzfristige Vorteile einzuheimsen in einer Welt, die schon besteht. Das heißt keineswegs, unsere Welt und unsere Kultur seien irgendwie festgelegter, stagnierender als vorher, nur ist der Gang ihrer Entwicklung auch theoretisch nicht mehr Gegenstand architektonischer Intervention. Dieses Scheitern betrifft einzig und allein unser Handeln und unsere Theorie. Die neuen Ideenwelten, die wir in den neuen europäischen Arbeiten wie auch ganz allgemein im stilistischen Neo-Modernismus zu feiern vermeinen, sind lediglich Ideen-Fragmente, wiederaufbereitete Klischees und fiskalische Propaganda (man denke etwa daran, wie machtvoll und natürlich sie auf dem Weg des Wallpaper Magazine in die britische Einkaufslandschaft und Einzelhandelskultur eingebracht worden sind). Solange die Märkte boomen, wird das neo-liberale Denken, das sie zugleich entschuldigen (wenn auch nicht erklären) soll, dazu dienen, weiterhin den faden, seelenlosen und selbstgefälligen “superstrukturellen" Arbeiten Vorschub zu leisten, weil der Maßstab, nach dem in diesen wie in allen Zeiten der Ausgang aus der selbstverschuldeten Mittelmäßigkeit möglich wird (um Kants Definition der Aufklärung zu paraphrasieren, d.Ü.), nicht zur Welt der Bilanzen gehört, sondern zu jenem Strom von Indeterminismus und Begehren, der die Welt der Erfindungsgabe und des Willens kennzeichnet. Intelligenz kann nur verbessern, was man ihr aufträgt, die Architektur aber ist eine viel elementarere Angelegenheit des schöpferischen Willens, denn sie schafft den Raum für das, was vorher noch gar nicht existierte. Sollte die Architektur heute nicht wieder lernen, der Intelligenz zu gebieten und sie zu gestalten, statt sich mit dem öffentlichen Schaulaufen ihrer eilfertigen Unterwerfung unter prosaischere Mächte zu begnügen?

Übersetzung aus dem Amerikanischen: Franz Cramer Anmerkungen

 

1 Siehe Stan Allen, “Artificial Ecologies: the Work of MVRDV", und Bart Lootsma, “Towards a Reflexive Architecture", beide in: MVRDV, El Croquis 86, Madrid 1997, S. 26ff und 34ff; siehe auch, MVRDV, FARMAX. Excursions on Density, Rotterdam 1998; und Michael Speaks, Einleitung zum Katalog der Ausstellung “Big Soft Orange", Rotterdam/ Amsterdam 1997; außerdem 143 ARCH+ “Die Moderne der Moderne. Entwürfe zur Zweiten Moderne", Oktober 1998.

2 “Big Soft Orange" ist die Wanderausstellung zu einem Katalog bzw. zu einem sogenannten graphischen Interface, in dem noch nicht gebaute, aber im Falle günstiger Marktbedingungen zu realisierende Arbeiten entworfen werden. Vorliegende deutsche Übersetzung erscheint im amerikanischen Original in der nächsten Ausgabe von ANY, New York. Sanford Kwinter lebt als freier Schriftsteller in New York. Er ist Mitbegründer und Herausgeber von ZONE und Zone Books und lehrt zur Zeit an der Rice University in Houston.  

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