ARCH+ 208

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Erschienen in ARCH+ 208,
Seite(n) 10

ARCH+ 208

Terunobu Fujimoris Architektur der „Primitive-Garde“

Von Busenkell, Michaela

Auf der Architekturbiennale Venedig 2006 wurde das Werk Terunobu Fujimoris und damit ein bis dato im Westen wenig bekannter Aspekt der japanischen Architektur einem größeren Publikum vorgestellt. In erweiterter Form wurde die Ausstellung anschließend in Tokio gezeigt und nun ist das Werk Fujimoris auch in Deutschland, in der Münchener Villa Stuck zu sehen. Dazu gehören etwa Wohnhäuser wie das Löwenzahnhaus (1995) mit seiner Verschalung aus Holz und Porphyrit und Löwenzahnpflanzungen in den abstehenden Leisten, das Schnittlauch-Haus (1997), wo Blumentöpfe mit Erde in die Dachfläche eingelassen sind, so dass das Gebäude im Frühsommer mit blühendem Schnittlauch überzogen wird oder das Haus der einsamen Kiefer (1998), mit dem Baum auf dem First „wie der japanische Dutt eines selbstverliebten Adeligen“[1].

[1] Terunobu Fujimori Architekt (Ausstellungskatalog), Ostfildern 2012, S. 89

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