ARCH+ 205


Erschienen in ARCH+ 205,
Seite(n) 50-55

ARCH+ 205

Temporäres Goethe-Institut in Santiago de Chile

Von FAR frohn&rojas

Der charakteristische Bürogrundriss mit bis zu 16 Metern Tiefe wird räumlich durch ein System aus Metallregalen organisiert, die sich radial um den Erschließungskern gruppieren. Entlang der Fassade entstehen abgeschlossene Büro- und Unterrichtsräume, während der zentrale Bereich offen belassen wird und die Bibliothek sowie eine Veranstaltungszone aufnimmt. Die radiale Grundrisskonfiguration hat zudem den Vorteil, dass die innere Zone natürlich belichtet und der Ausblick ermöglicht wird. Über sogenannte „Filter“ definieren die Architekten Bereiche verschiedener Nutzung und Durchlässigkeit, die auf die unterschiedlichen Anforderungen im Laufe eines Tages antworten: So kann ein schwerer Akustikvorhang den Eingangsbereich in einen Veranstaltungsraum verwandeln. Eine perforierte Metallwand und raumhohe Glastrennwände sorgen in den Büro- und Unterrichtsräumen für die nötige räumliche und akustische Abgrenzung, ohne die offenen Blickbeziehungen innerhalb des Geschosses zu stören. Lichtemittierende Materialien und Oberflächen schaffen nachts zusätzliche räumliche Layer.

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