ARCH+ 200

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Erschienen in ARCH+ 200,
Seite(n) 7

ARCH+ 200

Architektur an der Schwelle

Von Jany, Susanne

Der Übergang zwischen Außen- und Innenraum stellt jedoch nicht nur besondere Herausforderungen an Sicherheit und Technik. Er repräsentiert gleichermaßen auch die Schnittstelle von Nutzer und Gebäude, so dass die Beschäftigung mit dem Schwellenraum gleichzeitig auch Fragen von Identität, Öffentlichkeit, Kontrolle und Nachhaltigkeit berührt. Mit dem Magazin schafft sich Siedle nun eine Plattform, um die eigene Arbeit mit und an der Schwelle ausführlich reflektieren zu können.

Die erste Ausgabe erschien im April dieses Jahres unter dem Titel Architektur an der Schwelle. Ähnlich wie das Produktdesign von Siedle ist auch die Publikation modular gestaltet (Art Direction Meiré und Meiré): Entlang der Leitbegriffe des Unternehmens – u. a. „Konsequenz“, „Sorgfalt“, „Klarheit“ – werden in sechzehn Kapiteln je eine Produktgruppe bzw. ein Hintergrundbeitrag vorgestellt. Neben firmeninternen Porträts und Interviews bilden Autorenbeiträge das thematische Rückgrat des Heftes. In ihnen werden u. a. die Kommunikationstechnologien im Haus der Zukunft, das Prinzip der Durchlässigkeit in der Schwellenarchitektur David Adjayes sowie der gestalterische Umgang mit dem Bedürfnis nach Sicherheit diskutiert. Die Publikation überschreitet dabei die Grenzen des konventionellen Produktkatalogs. Angetrieben vom Leitthema der Schwelle wird die übliche Unternehmenspräsentation um die Auseinandersetzung mit Kontexten aus Kultur, Kommunikation, Architektur und Design erweitert.

Architektur an der Schwelle, Siedle und Söhne OHG, April 2010 zweisprachig (Deutsch und Englisch), 240 Seiten, kostenlos zu bestellen unter www.siedle.de  

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