ARCH+ 200


Erschienen in ARCH+ 200,
Seite(n) 172-173

ARCH+ 200

Das instrumentalisierte Experiment – Manuel Herz im Gespräch mit Ines Weizman über die neue Synagoge in Mainz

Von Herz, Manuel /  Weizman, Ines

Ines Weizman: Manuel, gerade hast Du mit der Synagoge in Mainz ein ungewöhnlich großes Bauprojekt realisiert. Den Wettbewerb dazu hattest Du bereits 1999 gewonnen. Woran lag es, dass die Umsetzung mehr als zehn Jahre in Anspruch genommen hat?
Manuel herz: Es dauerte mehrere Jahre bis die Finanzierung des Projekts sichergestellt und die Verkaufsverhandlungen für das Grundstück, das sich im Besitz des Bundes befand, abgewickelt werden konnten. Zwischendurch war ich manchmal frustriert über die zeitlichen Verzögerungen. Aber mittlerweile denke ich, dass es vielleicht auch sein Gutes hatte. Es ist ein glücklicher Umstand, dass die Jüdische Gemeinde als Bauherr und die Stadt Mainz über all die Jahre an dem Entwurf festgehalten haben.
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