ARCH+ 151

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Erschienen in ARCH+ 151,
Seite(n) 56-57

ARCH+ 151

Synopse: Minihäuser in der Mega-City Tokio

Von ARCH+

Dadurch wird es einfach, zwei Gegensätze zu postulieren: die “Stadt" als Repräsentation all dessen, was abgewiesen und abgelehnt werden muß, und das “Haus" als ein hochkonzentrierter Raum, der geschützt werden muß, weil er von der “Stadt" umgeben ist. Viele Architekten bemühen dabei die Metapher eines Keils. Die Absicht, mit diesem eine Gegenwelt zu schaffen, klingt beeindruckend. Aber in diesem Fall wird die Stadt nur als ein gegebener Hintergrund benutzt, in die ein Keil getrieben werden muß, um einen Kontrast zu erzeugen. Die Häuser mit ihren fast fensterlosen Wänden zur Straße, die in der Konsequenz dieses Denkens entstehen, zeigen zwar die Interpretation der Stadt durch die Architekten, sind aber nicht dazu geeignet, irgendeine Veränderung in der Beziehung zwischen “Haus" und “Stadt" auszulösen.

Toshiaki Hanada, Houses and Non-Houses, Seeing Beyond Dichotomies, in: Japan Architect 34, Dimensions of the Urban House, June 1999

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