ARCH+ 152/153


Erschienen in ARCH+ 152/153,
Seite(n) 91-93

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Surveillance — Entertainment

Von Borries, Friedrich von

Videokameras werden als Zeichen für Überwachung, für Beobachtung und Kontrolle wahrgenommen und sind negativ belegt. Immer ist nur die Kamera sichtbar, nie aber der Monitor mit dem Bild, das die Kamera aufgenommen hat. In der alltäglichen Erfahrung von Videoüberwachung verschwimmt das mediale "Selbstbewußtsein": Ich habe keine Kontrolle über meine Medienpräsenz, ich weiß nicht, wo und zu welchem Zweck Bilder von mir aufgenommen werden. In den folgenden drei Beispielen wird diese Monodirektionalität von Videoüberwachung aufgehoben. Der Kamera wird das Bild, der Monitor gegenübergestellt und so der Beobachtete mit sich selbst konfrontiert. …

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