ARCH+ 7

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Erschienen in ARCH+ 7,
Seite(n) 65-66

ARCH+ 7

Der Ort der generativen Grafik innerhalb der Informationsästhetik

Von Nees, Georg

Betrachtet man die generative Ästhetik als ein Teilgebiet der Informationsästhetik, die sich in jeder notwendigen Weise mit dem ästhetischen Aspekt von Information, d . h . von Zeichensystemen beschäftigt, so ist das spezielle Ziel der generativen Ästhetik das Studium der operativen Herstellung von Zeichensystemen (über einem Arsenal von Zeichen), die als ästhetische perzipierbar sind. Anders ausgedrückt: Generative Ästhetik widmet sich der regularisierten Genese und der wissenschaftlichen Reflexion auf solche Genese von ästhetischer Information. Dadurch, daß ihr Gegenstand besondere ästhetische Information, nämlich graphische Information ist, sondert sich nun die generative Graphik aus der allgemeinen generativen Ästhetik aus. Unter Graphik verstehen wir ganz im klassischen Sinn die flächige Darstellung von Zeichensystemen vornehmlich in Schwarz-Weiß, wobei die Zeichen mit einer gewissen Diskretisation auf die Fläche gebracht werden. Die von der Graphik dargebotenen Zeichenverteilungen betrachten wir als graphische Information. Fälle von graphischer Information sind die Bilder, die zu unserer Untersuchung gehören...

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