ARCH+ 175

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Erschienen in ARCH+ 175,
Seite(n) 98-99

ARCH+ 175

Partner und Credits

Von OMA

Zusammen mit Elia and Zoe Zenghelis und Madelon Vriesendorp gründete Rem Koolhaas 1975 das Office for Metropolitan Architecture. Vor seinem Studium an der Architectural Association in London arbeitete er als Journalist und Drehbuchautor. Nach seinem Abschluß veröffentlicht er 1978 “Delirious New York” und 1995 mit “S, M, L, XL” eine Zusammenfassung der bisherigen Arbeiten von OMA. Heute leitet Rem Koolhaas die beiden Büros OMA und AMO und ist Professor an der Harvard University, wo er sich im Rahmen des Forschungsprojekts “Project on the City” mit den Veränderungen der Stadt auseinandersetzt. Zusammen mit AMO war er Gastredakteur der amerikanischen Zeitschrift “Wired” und mit der Ausstellung “Expansion-Neglect” Teilnehmer der 51. Biennale von Venedig. Im Jahr 2000 erhielt er für seine Arbeit den Pritzker Prize.

Ole Scheeren ist seit 2002 Partner und Direktor des Büros in Peking und damit verantwortlich für alle Projekte in Asien. Mit dem Projekt CCTV leitet er das bisher ambitionierteste Vorhaben von OMA. Bereits seit 1999 betreut er die Arbeiten für Prada und war maßgeblich an Entwurf und Ausführung der Epicenter in New York und LA beteiligt. Ole Scheeren ist seit 1995 bei OMA und arbeitete davor bei Architekturund Grafikbüros in Deutschland und New York. Er beteiligte sich an zahlreichen Projekten wie der Ausstellung “Cities on the Move” in London oder dem Filmfestival von Rotterdam und hält regelmäßig Vorlesungen. Er studierte Architektur an den Universitäten von Lausanne und Karlsruhe sowie an der AA in London. Für seinen Abschluß wurde er mit einer Riba Silbermedaille ausgezeichnet.

Ellen van Loon zeichnet für eine große Zahl von Projekten wie die Niederländische Botschaft in Berlin, die Casa da Música in Porto, das Kongreßzentrum von Cordoba und die Mercati Generali in Rom verantwortlich. Nach ihrer Arbeit für das Architekturbüro Foster und Partner am Entwurf des Deutschen Reichstags in Berlin übernahm sie 1998 die Leitung des Entwurfsteams für die Hauptverwaltung der Universal Studios. Sie ist seit 2002 Partnerin und seit 2004 zudem geschäftsführende Partnerin.

Floris Alkemade arbeitet seit 1989 für OMA, ist seit 1996 Projektleiter für Architektur und Stadtplanung und ist heute einer der Direktoren des Büros. Als Projektarchitekt und später Leiter arbeitete er in den frühen 1990er Jahren an den Planungen für Euralille. Seit 1994 beschäftigt er sich mit dem Projekt für die Entwicklung des Stadtzentrums von Almere, der Planung für die Zeche Zollverein in Essen und weiteren städtebauliche Projekten in Europa und Asien, darunter den Wettbewerb für Les Halles im Zentrum von Paris. Floris Alkemade lehrt an mehreren Universitäten in den Niederlanden, Frankreich und Belgien und ist Mitglied der Kommission für Architektur einer großen niederländischen Kunststiftung.

Joshua Prince-Ramus arbeitet seit 1996 für OMA und ist seit 2002 Partner. Er leitet das New Yorker Büro von OMA seit seiner Gründung im Jahre 2001 und zeichnet verantwortlich für Projekte wie die Bibliothek in Seattle, dem Theater in Dallas sowie die Entwürfe der beiden Museen Guggenheim Las Vegas und Guggenheim-Eremitage. Ferner hat er einen wichtigen Beitrag für den Entwurf der Hauptverwaltung der Universal Studios und den Wettbewerb für die Neugestaltung des MoMa geleistet. Im Jahr 2002 war Joshua Prince-Ramus Mitglied der von der New York Times finanzierten “Downtown Study Group” für die Entwicklung alternativer Vorschläge für das Gelände des früheren World Trade Centers. Joshua Prince-Ramus studierte Philosophie in Yale und später Architektur in Harvard.

Reinier de Graaf arbeitet seit 1996 für OMA und war dort zunächst als Projektleiter für “De Rotterdam” tätig. Er ist seit 2002 Direktor von AMO, dem think tank von OMA. Er war verantworlich für Entwurf und Umsetzung der Ausstellung “The Image of Europe” sowie einer Vielzahl von Studien für unterschiedlichste private und öffentliche Auftraggeber. Reinier de Graaf studierte Architektur an der TU Delft und am Berlage und hält regelmäßig Vorlesungen an verschiedenen Universitäten.

Victor van der Chijs ist seit Anfang 2005 Geschäftsführer von OMA. Neben der Leitung des täglichen Geschäfts ist er für die wirtschaftliche Entwicklung, Ausweitung und Professionalisierung der Aktivitäten von OMA verantwortlich. Vor seiner Arbeit für OMA war er Geschäftsführer der Schiphol International BV, einer Tochter der Schiphol Gruppe und zuständig für deren internationalen Aktivitäten. Victor van der Chijs hat über sieben Jahre in den unterschiedlichsten Positionen in den Niederlanden und den USA für die Schiphol Gruppe gearbeitet, davor mehr als zehn Jahre für den Finanzdienstleister ING. Victor van der Chijs studierte Jura und Wirtschaft an der Universität von Amsterdam, der Amsterdam School of International Relations und der französischen Business School INSEAD.

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