ARCH+ 57/58

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Erschienen in ARCH+ 57/58,
Seite(n) 72-77

ARCH+ 57/58

Geschichte des sozialen Wohnungsbaus

Von Kirschenmann, Jörg C. /  Voigt, Wolfgang

Vor hundert Jahren bauten in Bremen Unternehmer Reihenhäuser an der Straße zum Verkauf, die Bremer Häuser. Je nach Lage der Stadt waren sie unterschiedlich groß, mit ein, zwei oder drei Geschossen und je nach der Zahlungsfähigkeit der Käufer mehr oder weniger verziert. Dieser straßenorientierte Haustyp - jedes Haus mußte von der Straße zugänglich sein - auf Grundstücken von häufig nicht mehr als 100 qm war sozusagen der Baustein städtischer Veränderung. Bremen hat sich bis zum Ersten Weltkrieg ausnahmslos mit straßenblockbildender Reihenhausbebauung erweitert. Die auf Kleineigentum bezogene Parzellierungsweise erlaubte auch leicht Veränderungen in schon bebauten Gebieten, durch Umbau, Aufstockung und Neubau. Auch die bauliche Entwicklung zwischen den Weltkriegen wird hauptsächlich geprägt durch das Reihenhaus, häufig an sparsamen Wohnwegen erschlossen. Für die Diskussion Kleinhaus oder Miethaus bleibt Bremen das Renommierbeispiel der Kleinhausanhänger...

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