ARCH+ 63/64


Erschienen in ARCH+ 63/64,
Seite(n) 44-50

ARCH+ 63/64

Das steinerne Berlin - das grüne Berlin

Von Posener, Julius

Der Hobrechtplan hat eine Vorgeschichte. Daß eine Stadterweiterung über die Akzisenmauer hinaus notwendig sein und das für sie ein Plan aufgestellt werden müsse, war den Behörden bereits 1840 klar. Damals erhielt Peter Josef Lenne, der Gartenarchitekt, diesen städtebaulichen Auftrag, und er arbeitete insofern als Gartenarchitekt, als er Berlin mit einem grüne Ringe umgab: im Süden dem Landwehrkanal, der in einer Grünanlage eingebettet war, im Norden dem großen Boulevard, der auch in späteren Planungen vorkommt. Auch hatte sein Plan den Namen „Schmuck- und Grünzüge der Residenz". 1843 wurde Lennes Plan komplettiert, 1855 wurde eine Erweiterung der Bebauung des Köpeniker Feldes nach Süden eingeschlossen und es wurde im Süden und Südwesten der große Boulevard geplant, der dem nördlichen besser entsprechen sollte als der Landwehrkanal, oder der eine mehr innen gelegene Verdoppelung des Kanalgürtels sein sollte...

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