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Die Architekturreihe Shaped to the Measure of the People’s Songs am Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin wird im Sommer 2025 mit einer künstlerischen Raumintervention von Mae-ling Lokko und Gustavo Crembil fortgesetzt. Ihr Pavillon Ileum liefert einen räumlich-materiellen Lösungsvorschlag für die komplexe Frage des Zusammenlebens.
Mit einer Katalogisierung von Bodenverbundplatten erforscht der Pavillon im HKW die vielfältigen Rollen von Architektur und stellt sich ihrer Gleichgültigkeit gegenüber Bodenökosystemen in der jüngeren Vergangenheit.
<em>Ileum</em> bezieht sich auf das Große Tropenhaus im Botanischen Garten in Berlin-Dahlem als Referenzort für die Reparatur von Bodenökosystemen wie von zeitgenössischen Baukulturen. Die freitragende Stahl- und Glaskonstruktion des Tropenhauses wurde durch eine Holzkonstruktion ersetzt. Die Oberfläche des Pavillons erinnert in Farbe und Struktur an geologische und ökologische Prozesse: dunkle Erdtöne, samtige Myzelplatten und recycelte Baumwollfasern spiegeln globale Materialkreisläufe und den Umgang mit Ressourcen wieder.
Der Pavillon bietet einen offenen und zugänglichen Raum für Selbstreflexion, Rechenschaft und neue Vorstellungen davon, wie Architektur dazu beitragen kann, den Boden wieder zu einer Heimstatt werden zu lassen. Zu sehen ist <em>Ileum</em> noch bis November 2025 im Semra Ertan Garten des Hauses der Kulturen der Welt. Weitere Informationen zur Programmreihe <em>Shaped to the Measure of the People’s Songs</em> sowie zum aktuellen Pavillon finden Sie hier.