Nachdem ich 1958 die Friedrich-Ebert-Schule mit dem Abitur abgeschlossen hatte, absolvierte ich für ein halbes Jahr ein Baupraktikum und begann dann an der Technischen Universität Berlin Architektur zu studieren. Ich wollte in die Fußstapfen meines Vaters treten. Das war mir immer schon klar gewesen, auch wenn ich zu dieser Zeit kaum ein Bild davon hatte, was es bedeutet, Architekt zu sein. Doch schnell hat mich das Massenstudium an der TU – gleichwohl es nach heutigen Maßstäben ein solches noch nicht war – extrem abgestoßen.
Die Argument-Hefte entwickelten sich aus Flugblättern gegen die Atomrüstung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1959. Mit ihrer marxistischen Ausrichtung wurden sie zu einem wichtigen Sprachrohr für die Studentenbewegung der 1960er- und 1970er-Jahre. Auf dem Foto ist die Redaktion von 1964 zu sehen: Bernhard Blanke, Reimut Reiche, Jürgen Werth und Herausgeber Wolfgang Fritz Haug (von links nach rechts).
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