Im Rahmen des Festivals 49h ICC Berlin stellt ARCH+ gemeinsam mit Tobias Hönig (c/o now) die neue ARCH+ 261: Stadtumbau – Schulen der Transformation vor, die am 11. September 2025 erscheinen wird, um anschließend mit Elena Schütz (Something Fantastic) zu diskutieren, wie sich Prinzipien wie Weiterbauen, Teilhabe und kooperative Planung auf das ICC übertragen lassen – nicht als fertige Lösung, sondern als Einladung, Stadtentwicklung neu zu denken: experimentell, solidarisch, demokratisch.
Am Beispiel von Siegen und Linz wird diskutiert, wie eine sozial-ökologische Transformation gelingen kann – nicht durch spektakuläre Neubauten, sondern durch den sensiblen Umbau bestehender (Groß)Strukturen und die Öffnung von Institutionen. In Siegen etwa zieht die Universität schrittweise in die Innenstadt – in ein leerstehendes Karstadt-Gebäude oder eine ehemalige Druckerei, in Linz in ein ehemaliges Postverteilerzentrum. So entstehen neue Räume des Lernens, Forschens und Austauschs – und neue Öffentlichkeiten für die Stadtgesellschaft.
Die Veranstaltung knüpft an das ARCH+ features „Größe wagen? Zur Zukunft des ICC“ an, führt die Debatte jedoch weiter: Welche Potenziale eröffnet die Umnutzung von Großstrukturen wie dem ICC für die Revitalisierung der Stadt?
Die Freitickets für das Festival sind ausgebucht. Im Rahmen des ARCH+ features erhalten die ersten 100 Anmeldungen (Anmeldeschluss ist der 28. August 2025) jedoch exklusiven Zugang ins ICC.
Zur Anmeldung für den ARCH+ Talk: Link
Außerdem weisen wir auf die internationale Design-Konferenz Form/Future hin, die vorab am 11. und 12. September im ICC stattfindet. Informationen und Tickets erhalten sie hier.