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Auditive Architektur - Teil der Sound Studies an der UDK

Bewerbung vom 15. Oktober bis 14. November 2012.

Dieser weltweit einzigartige Studiengang widmet sich Fragen zum Einfluss von akustischen Dimensionen auf unser Verhalten, unser Raumgefühl und unser Befinden.

Auch in ARCH+ wurde das Auditive schon diskutiert, in ARCH+ 137: Die Anfänge moderner Raumkonzeptionen (eine Veröffentlichung der Aufsätze von Robin Evans aus dessen Buch "The Projective Cast. Architecture and Its Three Geometries", in dem er die Rolle der Projektion in der architektonischen Zeichnung untersucht.) wurde als Editorial ein ausführliches Gespräch mit Joachim Krausse abgedruckt: ...Poincaré ist überhaupt der erste, der zwischen einem geometrischen Raum und einem Wahrnehmungsraum unterscheidet, welcher dann nach den unterschiedlich beteiligten Sinnen in einen visuellen, einen auditiven und einen taktilen Raum weiter ausdifferenziert wird. Dieser taktile Raum entspricht zumindest in einer Hinsicht der euklidischen Geometrie, denn von der Berührung leitet sich einer ihrer zentralen Begriffe ab: die Kongruenz....

Zum nächsten Jahr werden die vier Bereiche auf sieben aufgestockt: Neben den bisherigen Gebieten Theorie und Geschichte der auditiven Kultur, Experimentelle Klanggestaltung, Auditive Mediengestaltung und Auditives Design werden ab April 2013 Kompetenz des Hörens, Auditive Architektur sowie Theorie und Geschichte der auditiven Kultur als Vertiefung angeboten. Die Bewerbungsphase für den Masterstudiengang beginnt am 15. Oktober und endet am 15. November 2012.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.udk-berlin.de/sites/soundstudies