Angesichts von Klimakrise und wachsender Konkurrenz um Boden und Freiräume rückt die Landschaftsarchitektur ins Zentrum städtischer Transformation. Sie ist keine nachgeordnete Disziplin und kein grünes Feigenblatt, sondern Schnittstelle von Ökologie, Politik und Raumproduktion. Hier werden Klimaanpassung, Ressourcenkonflikte und Fragen sozialer Gerechtigkeit konkret verhandelt. Hier entscheidet sich, wie wir künftig in der Stadt leben.
Zum Erscheinen von ARCH+ 263: Stadtnatur | Urban Nature sprechen wir mit Marcel Tröger, Mitgründer von studio erde – office for anthropocene landscapes, und mit atelier le balto, das seit über zwanzig Jahren eine prozessuale, offene Landschaftspraxis entwickelt. Wie verändert sich die Disziplin? Welche Verantwortung trägt sie im Umbau der Städte? Und was heißt es, mit dem Lebendigen zu gestalten?
Die Ausgabe entstand mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und erscheint anlässlich des 38. Deutschen Naturschutztages in Berlin.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.