Die zunehmende Komplexität macht Politik heute oft schwer durchschaubar. Für viele Bürger*innen wird es immer schwieriger, politische Entwicklungen und Entscheidungen zu verstehen, was die demokratische Teilhabe einschränkt und zu einer Entfremdung von politischen Prozessen führen kann. Besonders in urbanen Räumen spüren Menschen die direkten Auswirkungen von Entscheidungen – sei es durch steigende Mieten oder den Abbau öffentlicher Infrastrukturen –, können aber nur selten aktiv mitbestimmen. Selbst die vorhandenen Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen, sind oft mit hohen Barrieren verbunden. Marginalisierte Gruppen sind hiervon in besonders schwerer Weise betroffen. Zugangsbarrieren abzubauen und politische Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, ist das Ziel, das das Center for Urban Pedagogy (CUP) seit fast drei Jahrzehnten auf der Ebene der Urbanen Praxis verfolgt.