Rund 100 Menschen leben in dem kleinen Ort namens Monte, der malerisch an einem Hang in den Tessiner Voralpen liegt. Eine Hauptstraße schlängelt sich quer durch die Gemeinde, der Rest der Gassen ist eng, steil und führt teils über Treppen. Viele der Einwohner*innen sind oder kommen in ein Alter, in dem das Zurücklegen von Wegen immer beschwerlicher wird. Deshalb tat Monte sich 2019 mit zwei anderen Gemeinden, die vor ähnlichen Herausforderungen standen, und dem Schweizerischen Seniorenrat zusammen, um eine Studie in Auftrag zu geben. Ziel war es, herauszufinden, mit welchen technischen und baulichen Mitteln sich das (soziale) Leben in alternden Dorfgemeinschaften fernab städtischer Strukturen verbessern lässt.