Im Rahmen einer neuen Gesamtplanung für das öffentliche Stadtspital Triemli in Zürich wurde 2003 beschlossen, drei Hochhäuser aus dem Jahr 1969 abzureißen, die ursprünglich als Personalwohnhäuser gedient hatten. Anfang 2023 sollten die 15-stöckigen Betontürme rückgebaut werden, ohne dass klar war, wodurch sie ersetzt werden sollten. Doch seit dem Abrissbeschluss vor 20 Jahren beweisen vielfältige Zwischennutzungen das Potential der gut erhaltenen Struktur. Als ZAS* 2021 vom bevorstehenden Abbruch erfuhr, hinterfragte das rund 20-köpfige Kollektiv junger Architekt*innen im Austausch mit anderen Architekt*innen, Medien, Stadtverwaltung, Parlament und Bürger*innen die Gründe für den Abriss und entwickelte alternative Visionen für die Türme.