Seit 2007 ist die Künstlerin Karin Sander Professorin für Architektur und Kunst an der ETH Zürich, wo sie die Studierenden an künstlerisches Denken und Arbeiten heranführt. Ziel ist die Entwicklung einer eigenständigen kritischen Position, die ästhetisch wie inhaltlich stringent ist und Sensibilität für den räumlichen, historischen und politischen Kontext zeigt. Die außergewöhnlichen Methoden, die sie mit ihrem Lehrstuhl dafür entwickelt hat, beinhalten „Haltungs-übungen“, „Seminar-Placements“ und „Campus Rêverien“. Was darunter zu verstehen ist, erzählen Karin Sander und der Programm-Koordinator der Klasse Tobias Becker im Gespräch mit Grégoire Farquet und Momoyo Kaijima.