Nicht erst seit der Pandemie hat das Wort Resilienz Konjunktur. Wer resilient ist, sei krisenbeständig, emotional stabil, besäße „die Fähigkeit, nach einem schweren Schlag wieder aufzustehen“1. Hafenstädte gelten als resilient, weil sie aufgrund ihrer Entstehungsgeschichten über besondere ökonomische, soziale und kulturelle Ressourcen verfügen, um auf Herausforderungen zu reagieren, seien diese wirtschaftlicher, geografischer oder ökologischer Art. Gerade heute im globalen Wettstreit der Städte bewähren sich diese Qualitäten. Sie zeigen sich etwa in der Gestaltung neuer Downtowns, dank derer die Städte über ihre Grenzen hinaus als attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte in Erscheinung treten.