Das heterogene Patchwork Transdanubiens, wie die Wiener*innen ihren 22. Gemeindebezirk Donaustadt nennen, mit seiner oft chaotisch anmutenden Mischung aus Dorfkernen, Landwirtschaft, Gewerbe, Einfamilienhaussiedlungen und Donau-Altarmen bot schon immer reichlich Platz für Nachverdichtung und Experimente. Mit dem rapide zunehmenden Stadtwachstum ist auch hier der Verwertungsdruck gestiegen, und Typologien wie der verdichtete Flachbau, der noch in den 1990er-Jahren an den Rändern und in den Nischen prägend war, erfüllen die Anforderungen maximaler Kubatur nicht mehr.