Ein Gespräch mit U Shwe im Rahmen der Encounters with Southeast Asian Modernism
Der in Japan ausgebildete Architekt U Shwe konnte in seiner Heimat Birma, in die er 1972 nach seinem Studium zurückkehrte, nur wenige Bauten realisieren. Stattdessen ging er in die Lehre und unterrichtete bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1990 am Rangoon Institute of Technology, wo er die heranwachsende Architektengeneration maßgeblich prägte. Die Vermittlung der birmanischen Moderne als Synthese lokaler Traditionen und westlicher Einflüsse war ihm dabei ein großes Anliegen.